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4.7. bis 8.8.2009
Alexander Babic
SPEEDWEEK


© Alexander Babic | www.alexanderbabic.com

Seit über 60 Jahren pilgern alljährlich Menschen aus der ganzen Welt ins Mekka der Hochgeschwindigkeitsversuche und -rekorde:
zu der "SPEEDWEEK" auf dem legendären Bonneville-Salzsee in Utah.

Hier treffen sich Menschen aller Alters - und Gesellschaftsklassen mit einer gehörigen Portion Benzin im Blut, um dort die einzigartige Möglichkeit zu nutzen, mit ihren zum Teil selbstentwickelten und selbstgebauten Vehikeln auf dem schier unendlichen und absolut ebenen Salzsee, so schnell zu fahren, wie es ihr Fahrzeug nur erlaubt.
Dabei trifft man auf ein Sammelsurium der skurrilsten Fahrzeuge, vom klassischen Hot Rod über getunte und stromlinienförmige Motorräder sowie Rennwagen bis hin zum turbinengetriebenen Dragster.
Nicht weniger skurril sind die Fahrer und Besitzer selbst, zum Teil freakige und kautzige alte Haudegen, deren Leidenschaft nach Geschwindigkeit zu einer lebenslangen Passion geworden ist.

Nach der mit dem BFF-Nachwuchsförderpreis ausgezeichneten Diplomarbeit (ausgestellt in der aplanat galerie für fotografie im Frühsommer 2006) mit Portraits von Truckfahrern, Landschaften und Fahrzeugen aus Australien und Südafrika, die als Buch 'ROADSHOW' veröffentlicht wurde, ist dies nun ein weiteres Projekt zum epischen Thema 'Mann und Maschine'. Nachdem zuvor Raststätten und Tankstellen die Kulissen für die fotografischen Arbeiten Alexander Babic' bildeten, ist es nun diesmal der Salzsee mit seinem ganz eigenen, fast magischen Licht und einer abstrakten Landschaft, die wie von einem anderen Stern zu sein scheint.
Bei dieser Arbeit (Finalist bei den HASSELBLAD MASTERS 2009, abstimmen: www.hasselblad.co.uk) widmet sich Alexander Babic wieder ganz verstärkt den Fahrern selbst, mit kontrastreichen Portraits, die nah dran sind an den Charakteren und dabei förmlich ihre jeweils ganz individuellen Geschichten erahnen lassen.
Der Eindruck der Portraits wird abgerundet durch Aufnahmen der Rennmaschinen, die mit ihren Formen und Linien aus Metall fast wie Insekten wirken, so elegant und doch so schrill und fremd inmitten einer ebenso surreal anmutenden Umgebung.
Die Fotografien halten ihre Sujets in einer bestechenden Brillianz und Qualität im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Inszenierung.
In der Ausstellung werden sie in großformatigen, annähernd lebensgroßen Bildern präsentiert und bieten einen vielschichtigen und eindringlichen Einblick in eine ganz eigene Welt.

Eröffnung: Freitag, 3. Juli 2009, ab 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 4. Juli bis 8. August 2009

Dokumentation, webarchive von sueddeutsche.de (3:15 min)

Mit freundlicher Unterstützung durch:

www.hasselblad.de
www.alstercolor.de
www.avis.de
www.lhm-lounge.de
www.moonblinx.com
www.profoto.de
www.recom.de
www.sihl.com



Die aplanat Galerie für Fotografie ist Geschichte. Bitte wenden Sie sich an:

galerie hiltawsky
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www.hiltawsky.com
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